Nicht jeder ist so fair wie Olav Lundanes bei den norwegischen Meisterschaften und disqualifiziert sich selbst, weil er durchs Olivgrün gelaufen war, das dort auf der Karte nur schwer erkennbar war. (http://www.opn.no/lundanes-disket-seg-selv-fra-nm-gull.4926066.html) Manche laufen leider absichtlich durch Sperrgebiete, oder schneiden beim MTB-O ab, auch wenn es nicht ausnahmsweise erlaubt ist (wie zuletzt).
Was denkt sich eigentlich ein Läufer, der bewusst die Regeln bricht? Kann ein vielleicht dadurch gewonnener Platz dann überhaupt Freude machen?? Ist es ihm/ihr egal, ob die (und andere) Veranstalter danach vielleicht Probleme mit Grundbesitzern bekommen, weitere OL durchführen zu dürfen? Bedenken die Betreffenden nicht, dass sie damit dem ganzen OL und damit letztlich sich selbst schaden?
Muss man wirklich an jede Ecke einen Kontrollor hinstellen, damit "Fairplay" kein leeres Schlagwort bleibt?
In Deutschland gab es vor kurzem auch Probleme mit unverbesserlichen Unfairen, die trotz deutlicher Hinweise durch Sperrgebiete gelaufen waren. Jetzt hat der deutsche Verband durchgegriffen: Einige Läufer wurden nicht nur beim betreffenden Wettkampf disqualifiziert, sondern für mehrere Monate gesperrt und werden daher auch einige Meisterschaften versäumen. (http://www.orientierungslauf.de/1/2/0/1274) - Anders geht es wohl nicht ... Traurig, aber wahr.
Sind wir in Österreich auch bald so weit, dass dies nötig wird? (Auch hier gibt es leider "Wiederholungstäter".)
Stimme dir vollinhaltlich zu und ich finde die Startsperre als Reaktion auf wiederholte,abichtlich Regelverstöße genial (Betonung liegt hier auf "wiederholt" und "absichtlich")! Gibt es in Ö auch die Möglichkeit dazu?
Hallo Schuarl Nein diese Bestimmung gibts in der WO noch nicht. Aber da vor der ÖFOL Gala die Hauptversammlung stattfindet kannst du ja über deinen Verein einen Antrag stellen das dieser Passus aufgenommen wird. Nicht vergessen Einsendeschluß ist Ende Oktober. Inhaltlich schliesse ich mich an, aber bedenkt dabei auch an die Beweispflicht. Es wird keiner freiwillig sagen das er Mist gebaut hat.